13.-15.06.2013: Antimilitaristische Aktionstage

Kein Militär und keine Rüstung in Bildung und Wissenschaft – Lernen für den Frieden! Antimilitaristische Aktionstage für militärfreie Bildung und Forschung

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Donnerstag, 13. Juni: Vormittags: Flugblattverteilung vor der Berufsbildenden Schule, Hartenberg

Donnerstag, 13. Juni,
19 Uhr: Rüstungsforschung und Verantwortung der Wissenschaft. Grenzen und Potenziale von Zivilklauseln.
Referent: Julian Toewe (Arbeitskreis Zivilklausel an der Universität Frankfurt / DFG-VK Frankfurt)  Universität, Hörsaal N2, Muschel, Johann-Joachim-Becher-Weg 23

Samstag, 15. Juni, 11.30 -14: Kundgebung/Informationsstand auf dem Schillerplatz

Kein Militär und keine Rüstung in Bildung und Wissenschaft -
Lernen für den Frieden!

Bundeswehr weg„Nein“ zur Normalisierung des Krieges nach Innen und Außen: Unter dem Deck­mantel des „humanitären Krieges“ wird versucht, das „Recht des Stär­ke­ren“ als Prinzip der internationalen Politik durchzusetzen. Doch Frieden und Demo­kra­tie lassen sich nicht herbeibomben – Kriege hinterlassen im Gegenteil unzäh­lige Tote, Verwundete und Flüchtlinge sowie die Zerstörung von Umwelt und Infrastruktur. Jeder Krieg verweist auf das Versagen der internationalen Diplomatie und den Un­wil­len zu einer zivilen Konflikt­lösung.

Für emanzipatorische Bildung – „Nein“ zur Militarisierung der Gesellschaft: Bildung und Wissenschaft können dazu beitragen, die Ursachen von Krieg und die Vor­aus­setzungen für Frieden zu ergründen. Alle Menschen können sich mit den drängen­den Problemen der Gesellschaft befassen und für eine menschenwürdige Welt wirken. Der Einfluss der Bundeswehr auf die Schulen und militärisch orientierte Forschung und Lehre an Hochschulen zielen stattdessen auf die Vorbereitung, Akzeptanz und Normali­sie­rung von Krieg als Mittel der Politik. Hiergegen setzen wir uns zur Wehr und rufen dazu auf, sich aktiv gegen die Militarisierung der Gesellschaft, für militärfreie Bildung und Wissenschaft einzusetzen.

Dezentrale Aktionstage: Vom 13. bis 15. Juni 2013 sollen in möglichst vielen Städten vielfältige und kreative Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir wollen Politik und Öffentlichkeit auf die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft auf­merk­sam machen und für eine friedliche, aufklärerische Ausrichtung von Bildung und Wissenschaft streiten.

Militär und Rüstungsindustrie raus aus der Bildung! Wir fordern Schulen und Hoch­schulen auf, ihre Verantwortung für eine friedliche Gesellschaft wahrzunehmen. Die Selbstverpflichtung der Hochschulen auf zivile und friedliche Zwecke durch die Einführung von Zivilklauseln und Beschlüsse von Schulen gegen Kooperationen mit dem Militär sind entscheidende Schritte dorthin.

Die zivile und friedliche Ausrichtung der Hochschulen soll gesetzlich verankert wer­den. Durch die strukturelle Unterfinanzierung von Bildung und Wissenschaft werden viele Hochschulen in Kooperationen mit Rüstungsunternehmen getrieben. Öffentliche Einrichtungen dürfen jedoch nicht dem Profit durch Rüstung und Krieg dienen. Der Ab­hän­gig­keit der Wissenschaft von externen Geldgebern muss daher durch eine ausrei­chen­de öffentliche Finanzierung entgegengewirkt werden. Forschungsprojekte und Geldquellen müssen offengelegt werden.

Bundeswehr raus aus den Schulen! Zivilklauseln an allen Hochschulen! 

 www.antimilitaristische-aktionstage.info/
www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr-rlp.de/

Veranstaltet von: attac, Attac Campus, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegs­dienst­geg­ner­Innen Mainz, Linkswärts, Landes­schülervertre­tung Rheinland-Pfalz, linksjugend ['solid] Mainz, SDS Mainz

Der 14. Juni ist gleichzeitig Internationaler Aktionstag für Schule, Studium und Forschung ohne Militär, mit Aktionen u.a. in Chile, den USA, Großbritannien, Spanien, Israel und Indien.
www.wri-irg.org/node/21378
www.wri-irg.org/node/21380

Flyer zum Download: Flyer Antimilitarische Aktionstage